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Die Gemeindeverwaltung und Deutsche Glasfaser wollen gemeinsam ein Glasfasernetz in Lamstedt ausrollen. Der Ausbau soll privatwirtschaftlich erfolgen. Das hat sowohl für die Gemeinde als auch für die Kundinnen und Kunden Vorteile. Ein privatwirtschaftlicher Ausbau ist schneller, effizienter und kostenlos für Kunden und Kommune. Durchgeführt werden soll er von Deutsche Glasfaser, dem führenden Glasfaserversorger für den ländlichen Raum in Deutschland. Der Anbieter nutzt modernste Technologie und verfügt über langjährige Erfahrung, um Glasfaser schnell und wirtschaftlich in die ländlichen Regionen zu bringen. Die einzige Voraussetzung für den Ausbau: Mindestens 33 Prozent der Haushalte in Lamstedt entscheiden sich für einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser.

 


Internetseite der "Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe"

 

Informationen als PDF:


Video vom Online-Infoabend am 12.01.2022 


 

Deutsche Glasfaser in Lamstedt: Wie es jetzt weitergeht

LAMSTEDT. Wenn Post von der Verwaltung im Briefkasten liegt, dann keimt nicht automatisch Freude auf. Doch in der Gemeinde Lamstedt sieht das in diesen Tagen anders aus: Mehr als 1000 „Bürgermeisterbriefe“ werden an Haushalte verschickt, bei denen es um die mögliche Erschließung großer Teile des Ortes durch ein Glasfasernetz geht. Jetzt kommt es auf die Bürgerinnen und Bürger an, ob der Startschuss für das Vorhaben von „Deutsche Glasfaser“ gegeben wird. Bis zum 12. März müssen sie verbindlich erklären, ob sie sich vertraglich an das Unternehmen binden. Erklärt sich dazu nicht jeder Dritte bereit, wird aus dem Glasfaseranschluss nichts.
Bereiche bleiben außen vor
Jetzt also auch Lamstedt – aber nur die Gemeinde und nicht alle Mitgliedsgemeinden. Im Fokus steht dabei ein sogenanntes „Polygon“ – und damit ein konkret ausgewiesener Bereich in der Gemeinde, in dem das Projekt umgesetzt werden soll, weil es sich für das Unternehmen dann auch rechnen würde. Einige Bereiche des Gemeindegebietes blieben also auch weiterhin außen vor, da sie sich nicht in dem abgegrenzten Bereich befinden.
In dem Bördezentrum zieht „Deutsche Glasfaser“ nach dem Beispiel in den Samtgemeinden Land Hadeln und Hemmoor nun also ebenfalls durch. Dort hatte es – wie berichtet – bereits ausreichend Verträge gegeben, um mit den Erschließungsarbeiten für die Verlegung von Glasfasersträngen zu beginnen. Die Akzeptanz dieser sogenannten „Nachfragebündelung“ war entscheidend dafür, ob überhaupt ein Anschluss erfolgen kann. Das Unternehmen lockt mit dem Angebot, dass der Anschluss eines Haushaltes bis zum Stichtag am 12. März kostenfrei bleibt. Wer sich erst danach dafür entscheidet, muss die einmalig anfallenden Ausgaben an das wenige Meter vor der Haustür liegende Verteilernetz von rund 750 Euro selbst tragen.

Info-Abend nächste Woche
Der „Bürgermeisterbrief“ enthält auch den Hinweis auf einen bevorstehenden „Online-Infoabend“ in der kommenden Woche. Am Mittwoch, 12. Januar, kann man sich bei Interesse über die Internetkonferenz-Plattform „Zoom“ einloggen und Näheres per PC über die bevorstehende Aufrüstung des Online-Angebotes erfahren.
Einen Tag später soll dann ein Container-Büro vor dem Rathaus geöffnet errichtet sein, in dem das Unternehmen „Deutsche Glasfaser“ direkt für Kundengespräche zur Verfügung steht. Ähnlich ist das Unternehmen auch bereits in den benachbarten Samtgemeinden vorgegangen. Bis zum 12. März kann man dann auch dort einen verbindlichen Vertrag über einen Glasfaser-Anschluss abschließen.
Mehr als 1000 Haushalte im Blick
Dass das Unternehmen mehr als 1000 Haushalte in der Gemeinde Börde Lamstedt im Visier hat, ist aus der Sicht von Rat und Verwaltung ein Glücksfall: „Für die Gemeinde hätte es auf absehbare Zeit kein öffentliches Förderprogramm gegeben“, so Amtsleiter Frank Springer.
Anders gestaltet sich die Situation dagegen in den kleinen Börde-Ortsteilen Varrel, Langeln, Dornsode und Ihlbeck, wo nach mehrjährigem Bemühen endlich auch ein Glasfaserausbau möglich sein soll.
Im Handumdrehen wird das aber auch dort nicht gelingen, denn – ebenso wie in der Gemeinde Lamstedt mit „Deutsche Glasfaser“ – steht zunächst eine aufwendige Erschließung an.
Von Egbert Schröder

© Cuxhaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft

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Glasfaser: Es fehlen noch ein paar Prozent ...

HEMMOOR/LAND HADEL/LAMSTEDT. as könnte eng werden: In den beiden Samtgemeinden Land Hadeln und Hemmoor gibt es bislang zu wenige Interessenten für das Angebot eines privaten Unternehmens, in weiten Teilen der Samtgemeinden ein Glasfasernetz zu schaffen. Die Frist, in der die notwendige Quote für Vertragsabschlüsse erreicht werden muss, läuft am 18. Dezember ab. Anfang des Jahres soll eine Kampagne für schnelles Internet in der Gemeinde Lamstedt gestartet werden.
Wie berichtet, ist das Unternehmen „Deutsche Glasfaser“ in den Samtgemeinden Hemmoor und Land Hadeln nach der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags tätig geworden und hat kräftig die Werbetrommel gerührt.
Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Frage, ob es genügend Interessenten für einen verbindlichen Vertragsabschluss in den Gebieten gibt, in denen Glasfaserkabel verlegt werden könnten. Das Unternehmen wird nicht jede Straße und jedes Haus in den beiden Samtgemeinden anschließen, sondern hat vorab bereits eine Auswahl getroffen, wo sich eine Verlegung der Kabel überhaupt lohnen würde.
Wer aber in einem der Gebiete wohnt, die „Deutsche Glasfaser“ ins Visier genommen hat, und eine schnellere Internetverbindung haben möchte, müsste jetzt, wenn er mit den Vertragsbedingungen der Firma einverstanden ist, die Initiative ergreifen.
Der Grund: Das Unternehmen wird nur tätig, wo – wie in der Samtgemeinde Hemmoor – mindestens 40 Prozent der erfassten Haushalte verbindlich einen Vertrag eingehen. In der Samtgemeinde Land Hadeln sind es nur 33 Prozent. Die Bürger haben es deshalb selbst in der Hand, ob sie auf diese Glasfaser-Option zurückgreifen können, wollen oder darauf warten, ob die Kommunen tätig werden. Ohne Förderprogramme gestaltet sich das für Kommunen jedoch problematisch.
Noch sind in den Samtgemeinden Hemmoor und Land Hadeln nach eigenen Angaben des Unternehmens die notwendigen Quoten nicht erreicht. In der Stadt Hemmoor seien es aktuell 32 Prozent, während Osten und Hechthausen mit jeweils 38 Prozent an der notwendigen 40-Prozent-Hürde kratzen.
In der Samtgemeinde Land Hadeln ist in Belum der geforderte Anschlusswert überschritten, während zum Beispiel Cadenberge, Nordleda, Osterbruch, Wanna und auch insbesondere Otterndorf (28 %) unter der Marke von 33 Prozent liegen.Es gibt noch ein paar Tage Zeit, um sich einen Glasfaseranschluss zu sichern, aber am 18. Dezember wird bei „Deutsche Glasfaser“ abgerechnet und entschieden, ob, wo und in welchem Zeitraum Kabel verlegt werden.
Mehr Zeit haben dagegen die Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Lamstedt. Dort hat das private Unternehmen einen Umkreis im Blick, in dem mehr als 1000 Haushalte vorhanden sind und wo sich bei der Erfüllung einer Quote von 33 Prozent verbindlicher Zusagen eine Erschließung lohnt.
Eine entsprechende „Kooperationsvereinbarung“ zwischen Lamstedt und dem Unternehmen ist abgeschlossen worden. (es)
 

© Cuxhaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft

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