Situation in der Ukraine

 

Am 24. Februar 2022 haben russische Streitkräfte die Ukraine angegriffen. Seitdem finden in der ganzen Ukraine schwere kriegerische Auseinandersetzungen statt.
Teile des Landes werden derzeit nicht von der ukrainischen Regierung, sondern von separatistischen oder russischen Kräften kontrolliert. Die ukrainischen Streitkräfte und die russischen Truppen sowie bewaffneten Kräfte der Separatisten stehen sich in Verwaltungsbezirken im Norden, Osten und Süden des Landes und an der sogenannten „Kontaktlinie“ in den Verwaltungsbezirken Donezk und Luhansk gegenüber.
Es können jederzeit Angriffe unter Einsatz schwerer Waffen zu Boden, aus der Luft und von See stattfinden. In vielen Landesteilen ist die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten, Elektrizität und Gas teilweise oder ganz zusammengebrochen, einige Städte und Dörfer sind vollständig eingeschlossen. Überall im Land besteht die Gefahr von nicht explodierter Munition, insbesondere an der Kontaktlinie und im Küstenbereich zudem von Minen.

Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/ukrainesicherheit/201946


 

Situation in der Börde Lamstedt

Aufnahmequote

Aufnahmequote

Bei einer angenommenen Aufnahmequote von 1.000 Personen für den Landkreis Cuxhaven

besteht für die Samtgemeinde Börde Lamstedt eine Zuweisungsquote von 30 Personen.

 

​​​​Bei einer möglichen Zahl von 3.000 Flüchtlingen liegt die Quote entsprechend bei 90 Personen.

 

Zusätzlich sind in der Samtgemeinde aktuell ohnehin noch 10 Asylbewerber*innen aus der bestehenden Flüchtlingskrise (Afghanistan, Syrien, etc.) unterzubringen. Dies soll kurzfristig erfolgen.

Umsetzung der Aufnahmequote

Im gesamten LK Cuxhaven wurden bislang 404 Personen aus der Ukraine aufgenommen; davon wurden 24 Personen in der Samtgemeinde Börde Lamstedt untergebracht.

 

Die Situation ist weiterhin schwer vorhersehbar.

Derzeit wird mit 65 Personen pro Woche für den gesamten Landkreis gerechnet.

Die Zahl wird aber wohl kurzfristig deutlich steigen.

 

Wohnraum für Flüchtlinge

kommunale Wohnungen

In der Samtgemeinde bestehen noch kommunale Liegenschaften mit Wohnungen, die als Unterbringungsmöglichkeiten dienen könnten.

  • (eine große Wohnung „Am Sportplatz 1“ in Abbenseth,
  • 1 Wohnung in den DRK Räumlichkeiten in Mittelstenahe,
  • zwei Wohnungen Große Straße 3 in Mittelstenahe).

 

Hier könnten mind. noch weitere 30 Personen untergebracht werden.

 

Landkreis und Kommunen suchen Wohnraum für Geflüchtete

Der Landkreis Cuxhaven und die kreisangehörigen Kommunen suchen Wohnraum für Geflüchtete.

 

Grund ist ein Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport und damit einhergehend eine angepasste Verteilquote von Flüchtlingen auf die niedersächsischen Kommunen. Nicht alle der dem Landkreis zugewiesenen Geflüchteten können bisher angemessen untergebracht werden.
„Weit überwiegend sind es Afghanische Ortskräfte, die nach der Machtübernahme der Taliban nun Schutz in der Bundesrepublik suchen“, berichtet Frau Steinbis. Die Teamleiterin für den Bereich Ausländerangelegenheiten betont, dass diese Schutzsuchenden als Ortskräfte für deutsche Behörden/Organisationen gearbeitet haben oder aus anderen Gründen besonders schutzbedürftig sind.
„Wir haben die Aufgabe, Flüchtlingen in der Stadt Cuxhaven nach der Zeit ihrer Erstaufnahme für die Dauer des Asylverfahrens einen angemessenen Wohnraum zur Verfügung zu stellen“, ergänzt der Leiter des Amtes Soziale Leistungen Michael Kelle.

 

Die gleiche Aufgabe erfüllen die übrigen kreisangehörigen Kommunen im Auftrag des Landkreises jeweils für ihr Gebiet. Kelle macht deutlich, dass eine angemessene Unterkunft entscheidend ist, damit die Geflüchteten ankommen können und die Integration gelingt. „In den vergangenen Jahren sind die Unterkunftsangebote aber aufgrund der geringeren Auslastung überall stark heruntergefahren worden“, so Kelle.

Der derzeit vorhandene Wohnraum reicht daher absehbar nicht aus. Landkreis, (Samt-)gemeinden und die Stadt Geestland suchen jetzt weiteren Wohnraum zum Anmieten im gesamten Kreisgebiet des Landkreises Cuxhaven.

 

In Frage kommen Wohnungen, Ein- oder Mehrfamilienhäuser, welche für die Unterbringung der Hilfesuchenden geeignet sind.

 

Die Anmietung erfolgt durch die Samtgemeinde. Einbauküche und Lage im Ortskern von Lamstedt sind wünschenswert.

Mietangebote unter Angabe der Quadratmeterzahl, Anzahl der Zimmer und Höhe der Mietkosten können vorzugsweise per E-Mail an folgende Adresse gesendet werden:

Für den Bereich der Samtgemeinde Börde Lamstedt: Frau Börger, Tel.: 04773 899-203; E-Mail: 

 

private Unterbringungen

Für private Unterbringungen wird durch den Landkreis eine Mietentschädigung gezahlt.

 

Kriterien zur Mindestausstattung für die Wohnungen:

folgen in Kürze...

Spenden

  • Die Bereitschaft der Bevölkerung zu spenden ist groß. Für eingehende Geldspenden hat die Kirche ein Konto eröffnet.

       Diese Spenden bleiben dann zu 100% in der Börde Lamstedt.

       Die Kontodaten: 

Kirchenamt Elbe-Weser

IBAN: DE14 2925 0000 0004 0005 60

bei der WESPA Bremerhaven

Verwendungszweck: 6017-31103 Flüchtlingshilfe Ukraine (bitte unbedingt angeben)

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Pastor Peter Seydell

Feldstraße 5

21769 Lamstedt

 

Tel.     04773 545

Mobil. 0177 44 131 46

  • Sachspenden werden aktuell noch nicht benötigt. Im Vordergrund steht die sichere Unterbringung.

        Das Thema wird auf der nächsten Sitzung besprochen.

Weitere Informationen

  • rechtliche Informationen für Paten werden zusammengestellt.
  • Weitere Paten bzw. Dolmetscher werden gesucht. 
  • „Hinweis-Merkblätter“ für Flüchtlinge (z.B. Warnungen vor Abzocke, usw.) folgen demnächst.
  • Informationen des Landkreises Cuxhaven finden Sie hier.